Unersättlich – Einer ist nicht genug (9 Blender)

9 Blender

Einleitung:

Was ist das Gefühl, das wir Liebe nennen? Gibt es sie überhaupt? Ist sie bei allen Menschen gleich? Gleich groß, gleich stark, gleich lange, gleich tief und gleich haltbar? Empfinden Männlein und Weiblein unterschiedlich? Oder ist es eine individuelle Charakter-Frage? Je nach Egoismus oder Narzissmus?

Braucht man die Liebe überhaupt? Wofür?

Wäre es nicht sinnvoller, wenn man dieses Gefühl an- und abschalten könnte wie ein Licht oder eine Maschine? Dann wäre sicher manches einfacher.

Nein, der Mensch unterscheidet sich vom Tier eben durch dieses Gefühl, oder? Ja, man sagt es ist menschlich, obwohl niemand mit absoluter Sicherheit behaupten kann, dass Tiere keine ähnlichen Empfindungen haben. Um das genau zu erkunden müssten Tiere sprechen können.

Der Vorteil den wir Menschen haben, wir können uns anderen Menschen mitteilen. Was wir denken, wollen und fühlen.

Nur tut das auch Jeder? Aber sagt Jeder immer die Wahrheit? Auch das handhabt jeder Mensch individuell. Leider auch wenn es die Liebe betrifft.

3 Kleine Auszüge:

Marius: Ein großer Mann ganz in schwarz gekleidet, Bomberjacke, Schirmmütze und schwarze Hose, stand verlegen grinsend vor mir und blinzelte in das Flurlicht. >Ich bin etwas schneller gefahren. Darf ich reinkommen? Übrigens guten Abend!< sagte er und betrachtete mich von Kopf bis Fuß. 

Ich war ratlos und unbeholfen. Ein seltener Zustand. Wie begrüßt man einen Fremden, den man zum ficken eingeladen hat? Die Hand geben ist unpersönlich, auf die Schulter klopfen ist kumpelhaft, ihn küssen zu aufdringlich, ihm die Eier kraulen ordinär, aber wie? Schoss es mir durch den Kopf. 

 Dirk: Woher weißt du das? Also nen Kaffee hätte ich jetzt gerne. Schwarz bitte!< verlangte er freundlich aber bestimmt, setzte sich gelassen auf mein bequemes Möbelstück und sah mich auffordernd an. Der Kerl meint das tatsächlich so, dachte ich. Ist der verrückt? Ich hab doch hier keine Cafeteria. Was mach ich bloß mit dem? > Und vor der Tür steht niemand!< knurrte ich ärgerlich.

Plötzlich lachte der Mann laut auf: >Ach so, entschuldige! Natürlich! Nicht dass du denkst ich wäre ein Schnorrer, der einen Kaffee trinkt und dann unverrichteter Dinge geht. Nein, hier ich zahle mal erst. Ist doch ganz selbstverständlich!< dabei erhob er sich, holte Geld aus der Hosentasche und hielt es mir hin. >Aber ich muss mich erst mal ein wenig akklimatisieren. So direkt drauf springen ist nicht mein Ding. Deshalb hat mich auch der direkte Weg ins Arbeitszimmer etwas irritiert. Wäre nett wenn wir erst ein wenig plaudern könnten. Okay my Lady?<

 

Karsten: >Ja- es gibt da einen Swinger-Club, sehr schöne Atmosphäre, sauber und ordentlich- gutes Buffet und schneller freundlicher Service- da gehe ich ab und zu mal hin. Da kann man das alles und auch Sex wenn man Lust darauf hat. Ist auch genau in der Mitte unserer Orte- das heißt wir hätten beide den gleichen Weg. Was hältst du davon?< schlug ich vor und mir war klar, dass ich ihm die Sache eigentlich nicht schmackhaft machen musste, dennoch tat ich es. Es machte mir Spaß, ich konnte mir gut vorstellen, dass sich bei Karsten schon beim Lesen was regte.

Die Bestätigung kam umgehend: >Du weißt sicher, dass du mich jetzt total geil gemacht hast, nicht wahr? Das ist der beste Vorschlag den ich je gehört habe. Ich war noch nie in einem Swinger-Club. Da wollte ich immer schon mal hin, hat nie geklappt. Natürlich gehe ich mit, aber gerne! Und was zieht man da an? Kenne mich schließlich nicht aus.<

Ich grinste zufrieden, flachste ihn auf süffisante Weise: >Was? Du willst was anziehen? Nicht nackt gehen?

Die Geschichte: 9 BLENDER  ist einzeln aber auch als Zusammenfassung: Unersättlich (Ticken Freier anders?)  bei amazon.de erhältlich

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