Tausche Liebhaber gegen Luxus

Tausche Liebhaber gegen Luxus   

Hier möchte ich den Lesern meinen fantasievollen Roman vorstellen, welcher von der Liebe, Leben, Hoffnungen und Wünschen im reiferen Alter, aber auch von den geringen Aussichten, den utopischen Träumen und verrückten Ideen handelt. Das unglaubliche, frivole, erotische Treiben der Seniorinnen wird hierin auf lustige Weise erzählt.

1) Jobsuche

Da Ruth ihr ganzes Leben immer das Sagen hatte, weder beruflich noch im häuslichen Bereich die zweite Geige spielen musste, fiel ihr ein Wiederanfang nach mehr als zweijähriger Pause nicht ganz leicht. Sie war eine Macherin, die eine andere Linie zu befolgen, als die eigene, nicht widerspruchslos hinnehmen konnte, wenn sie Fehler erkannte.

 

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Hinzu kam, dass sie sich nun einen Job suchen musste, weil das eigene Geschäft, ihre Table Dance Bar, langfristig verpachtet war. Aber besonders erschwerend war die Tatsache, dass sie fast im Rentenalter war. Und in diesem Alter einen Job zu finden, war selbst im Milieu schwierig, fast unmöglich. Wie überall war JUNG gefragt. Möglichst mit Babyface, Traumfigur und der Erfahrung einer 60 jährigen, sogar als Hausdame, denn die Art Job suchte Ruth ja nur.

Zwar war Ruth durchgestylt auf jünger getrimmt, was einige Schönheits-Operationen gekostet hatte, aber ihre tiefe, rauchige Stimme ließ ihre Gesprächspartner ihr wahres Alter erahnen, wenn sie sich telefonisch bewarb.

Da sie aber mit der Pachteinnahme, die wegen der Tilgung ihrer Steuerschulden gekürzt war nicht auskam, also Geld dazuverdienen musste, versuchte Ruth sich in verschiedenen Clubs und kleinen Privat-Bordellen als Thekenbedienung, Hausdame, oder Türfrau zu etablieren. Dabei war sie gezwungen auch weit entfernte Jobs anzunehmen und lernte die unterschiedlichsten Menschen, Geschäfts-Arten und Methoden kennen, meist gegen schlechte Bezahlung.

So reiste sie eine Weile durch Deutschland, erlebte eine Niederlage nach der anderen, und war letztlich so genervt, dass sie sich eine Erholungspause gönnen musste und sie dazu wieder nach Ägypten in ihre zweite Heimat reiste. Denn dort hatte sie die letzten zwei Jahre gelebt und ihren Lebensgefährten in ihrer Wohnung zurückgelassen.

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